Katzen/Tiger ab 2019





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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Katzen/Tiger ab 2019

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 26. Jan 2026, 09:37

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Laut Spezialistinnen und Spezialisten für Katzenverhalten, wie der Forscherin Kristyn Vitale von der Oregon State University, kommen viele der Dinge, die Katzen mit uns machen, direkt aus dem Mama-Modus. Wenn sie dich ableckt, dir durchs Haus folgt oder dir ein Geschenk bringt, ist das kein Zufall: Das sind Verhaltensweisen, die Katzenmütter gegenüber ihren Jungen zeigen.
Studien über die Bindung zwischen Katze und Mensch, die von ihrem Team durchgeführt wurden, zeigen, dass viele Katzen eine Bindung entwickeln, die der eines Kleinkindes zu seiner Betreuungsperson ähnelt. Es ist nicht so, dass sie im wörtlichen Sinne denken, du seist ihr Kind … aber sie sehen dich durchaus als Teil ihrer Familie und als jemanden, um den man sich kümmern muss.
Also denk das nächste Mal, wenn deine Katze dich anstarrt, während du schläfst, daran: Sie verurteilt dich nicht … sie überwacht dich.

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Re: Katzen/Tiger ab 2019

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Di 27. Jan 2026, 08:29

🐱 Katzenleid mitten im Wohnzimmer – ein wachsendes Problem in Deutschland 🐱

Die meisten Menschen gehen davon aus: Eine Katze mit Zuhause ist sicher.

Doch Tierärzt:innen und Tierschutzorganisationen schlagen Alarm – immer mehr Katzen leiden, obwohl sie ein Zuhause haben.

📊 Was Tierärzt:innen beobachten:

• Seit der Corona-Pandemie werden deutlich mehr Katzen in schlechtem Gesundheitszustand vorgestellt.

• Viele Tiere kommen zu spät oder gar nicht mehr zur Behandlung, weil Halter:innen die Kosten nicht tragen können.

• Erkrankungen wie Zahnprobleme, unbehandelter Katzenschnupfen, Parasitenbefall, Übergewicht oder chronische Schmerzen bleiben häufig lange unerkannt oder unbehandelt.

⚠️ Unwissenheit kostet Lebensqualität

Viele Katzenhalter:innen wissen nicht,

• dass Katzen Schmerzen kaum zeigen,

• dass regelmäßige Vorsorge (Zähne (Dentalröntgen), Impfungen, Blutchecks) notwendig ist,

• dass falsche Ernährung zu schweren Folgeerkrankungen führen kann,

• oder dass unkastrierte Katzen unter Dauerstress leiden und gesundheitliche Risiken tragen.

💸 Wenn Geld fehlt, leiden die Tiere
Steigende Lebenshaltungskosten treffen auch Haustierhalter:innen:

• Tierarztbesuche werden aufgeschoben oder ganz vermieden

• notwendige Operationen, Diagnostik oder Medikamente werden nicht durchgeführt

• Katzen werden abgegeben – oder bleiben krank im Haushalt

📉 Die traurige Realität:

Viele dieser Katzen sind nicht herrenlos, sondern leben auf Sofas und Fensterbänken –
mit Schmerzen, unbehandelten Krankheiten und stiller Vernachlässigung.

🛑 Tierschutz beginnt vor der Anschaffung
Eine Katze bedeutet Verantwortung für 15–20 Jahre – auch finanziell.

Wer sich kein Futter, keine Vorsorge und keine tierärztliche Behandlung leisten kann,
kann seiner Katze kein tiergerechtes Leben bieten – so hart das klingt.

🤝 Was wir jetzt brauchen:

✔ mehr Aufklärung über artgerechte Katzenhaltung

✔ ehrliche Gespräche über Kosten und Verantwortung

✔ Unterstützung für überforderte Halter:innen

✔ frühe Hilfe statt spätem Leid

🐾 Katzen brauchen mehr als Liebe – sie brauchen Wissen, Zeit und Sicherheit.

-M.

#Katzenleid #Tierschutz #Verantwortung #Hauskatzen #Tierwohl #Katzenhaltung #Aufklärung

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