Selbstbestimmungsgesetz ab 2024

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Jeannette-Anna Hollmann
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Re: Selbstbestimmungsgesetz ab 2024

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mo 9. Mär 2026, 05:55

Jetzt sind Hühner auch schon "trans" 🤣🙈🫣🙄🤣🙈 Welche Pronomen benutzt man da?

TRANS Hahn Peter weggemobbt, weil er zu laut kräht. Krawall im Stall

Bad Sachsa (Niedersachsen) – Früher legte sie Eier, heute kräht er im Morgengrauen. Aus der gackernden Henne Petra wurde der stolze Hahn Peter. Da lachen ja die Hühner!

Petra lebte in einer pädagogischen Einrichtung für Kinder in Nordrhein-Westfalen. Sie gehörte dort zu einer ruhigen Hühnerschar. Doch dann starb der einzige Hahn – und im Stall verschob sich die Ordnung. Bald begann die Henne Petra zu krähen, manchmal auch nachts. Ihr Körper veränderte sich sichtbar: Der Kamm wurde größer, die Kehllappen ausgeprägter. Lange, spitze Sattel- und Sichelfedern entwickelten sich, die Sporen wurden kräftiger. Sie stellte das Eierlegen ein und gewann an Größe. Aus Petra wurde Peter.

Nachbarn beschweren sich über Krähen
Doch dass es einen neuen Hahn im Korb gab, blieb nicht ohne Folgen. „Die Kräherei wurde so doll, dass sich immer mehr Nachbarn beschwerten“, sagt Ann-Christin Pabst (40), Tierheilpraktikerin und Gründerin des Tierschutzhofes „Heile Seele“ in Bad Sachsa (Niedersachsen).

„Also musste Peter weg. Aber die Halter wollten auf jeden Fall ein gutes Zuhause für ihn finden und verhindern, dass er geschlachtet wird.“

Eine Tierschützerin startete einen Aufruf für das Trans-Huhn. Ann-Christin Pabst wurde bei Instagram darauf aufmerksam. Gemeinsam mit Freunden und ehrenamtlichen Helfern kümmert sie sich um rund 200 Tiere, die anderswo nicht mehr gewollt sind oder beschlagnahmt wurden. Finanziert wird das Projekt aus Spenden.

Tierschutzhof nimmt Peter auf
Eigentlich ist der Hof längst voll. Doch Ann-Christin Pabst fasste sich ein Herz und nahm das Trans-Huhn trotzdem auf. Heute lebt Peter mit drei Hennen zusammen: Camilla, Wölkchen 1 und Wölkchen 2. „Er kümmert sich gut um seine Ladys, sagt ihnen Bescheid, wenn es besonders leckeres Futter gibt, und lässt ihnen den Vorrang. Besonders Camilla hat es ihm angetan, der läuft er andauernd hinterher“, sagt seine neue Halterin.

Experte erklärt Hormonwechsel bei Hühnern

Eine Henne wird zum Hahn? Das ist ein dickes Ei. Prof. Dr. Michael Lierz (54), Fachtierarzt für Geflügel und Vogelmedizin, erklärt: „Es kommt gelegentlich vor, dass eine Henne im Laufe ihres Lebens äußere Merkmale entwickelt, die man sonst eher von einem Hahn kennt.“ Der Auslöser liegt laut Lierz häufig im Hormonhaushalt. Lässt die Eierstockfunktion im Alter oder durch Erkrankungen nach, sinkt die Östrogenproduktion. Das Gleichgewicht der Hormone gerät ins Wanken. In der Folge können typische Hahn-Merkmale wie ein größerer Kamm, verändertes Gefieder oder sogar Krähen auftreten.

„Solche Veränderungen betreffen die äußere Erscheinung und das Verhalten, nicht das genetische Geschlecht der Henne“, sagt Lierz. Solche Phänomene seien selten, aber in der Geflügelmedizin dokumentiert.

Peter ist es egal. Er fühlt sich wohl mit seinen Hennen. Und dass er selbst mal eine war, danach kräht jetzt kein Hahn mehr.

https://m.bild.de/regional/niedersachse ... gle.com%2F

Seen at fb😅😅😅


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Re: Selbstbestimmungsgesetz ab 2024

Beitrag von Jeannette-Anna Hollmann » Mi 1. Apr 2026, 12:56

Nein, das ist kein Aprilscherz.
Dieser Artikel ist von gestern: Ein zu 9 Jahren Haft verurteilter pädose*ueller Straftäter erklärt sich kurzerhand zur Frau - und die Justiz diskutiert sechs Stunden lang, ob ihn nun eine weibliche oder ein männlicher Justizvollzugsbeamter durchsuchen darf.

Der Täter beruft sich auf das Selbstbestimmungsgesetz: Er fühlt sich „ehrverletzt“, weil er von einem Mann untersucht wurde - und beleidigte diesen schwer. Noch sitzt er im Männergefängnis, will aber ins Frauengefängnis verlegt werden.

Der Richter hat Bedenken, dass er dort für Frauen eine Gefahr darstelle: "Es wäre nicht zumutbar, wenn Sie im Frauengefängnis in einer Frauendusche duschen.“. Das weist der Täter empört von sich: "Sie stellen mich bloß! Ich bin biologisch ein Mann. Das hat aber keine Rolle zu spielen."

Er droht dem Gericht mit Bußgeld, wenn sein früheres Leben als Mann beleuchtet wird. Wohlgemerkt sein früheres Leben, in dem er Kindern schwerste se*uelle Gewalt angetan hat.

Der Richter ringt sichtbar mit der Realität des Selbstbestimmungsgesetzes, das ihn im Stich lässt. Der Richter: „Sie können doch Ihr Leben nicht ausblenden. Wie soll das funktionieren? 38 Jahre ausblenden? Sie sind ja nicht vom Himmel gefallen!“

Selbst der Pflichtverteidiger des Täters sagt offen: Das Gesetz ist das Problem:

"Was uns mit diesem Gesetz vom Gesetzgeber vorgelegt worden ist, ist problematisch. Einmal das Offenbarungsverbot. Wie soll man mit dem Vorleben einer Person umgehen, wenn man dies nicht offenbaren darf? "

Fälle wie dieser sind keine Einzelfälle, denn auch aus internationalen Erfahrungen heraus wissen wir: es hat System, dass sich männliche Täter (zumeist Se*ualstraftäter) sich während Prozess und Haft als Frau definieren und die Verlegung in Frauengefängnisse verlangen.

In Schottland war die Premierministerin Nicola Sturgeon 2023 genau über so einen Fall gestürzt. Sie hatte der Verlegung des Vergewaltigers Isla Bryson in ein Frauengefängniss zugestimmt. Nach massiven öffentlichen Protesten trat sie zurück, der Täter wurde Männergefängnis zurückverlegt.

Wie Frauen bei der Polizei und in Justizvollzugsbehörden umgehen können mit dieser Zwickmühle, per Gesetz einen Mann durchsuchen zu müssen - genau darüber hatte ich vor wenigen Tagen zusammen mit Bundeswehr-Stabshauptmann und Transfrau Claudia Schalling vor Polizistinnen auf Einladung von Angélique Yumuşak von der Berlin, Polizei: DPolG referiert - und auch hier dazu gepostet.

Wir beide waren uns einig, dass dieses Selbstbestimmungsgesetz eine Farce ist. Es schadet nicht nur den, denen es eigentlich helfen sollte - nämlich echten Transse*uellen -, sondern eben massiv auch Frauen. Und es lässt Justiz, Polizei und Strafvollzug im Regen stehen.

Und die Politik - allen voran die Grünen und die SPD, die das Gesetz forciert hatten - verschließt weiter die Augen davor, was angeblich nicht passiert und nun eben doch immer wieder.

INGE BELL, FB

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